Warum das HTML Attribut „nofollow“ Blogs schadet

3. September 2012 | Blog, Webdesign | Geschrieben von: | 0 Kommentare

Vielleicht hat der ein oder andere schon mal von einem HTML Attribut gehört, welches man bei Links einsetzen kann und zwar dem rel=“nofollow“ Attribut.

Doch was hat es damit auf sich? Was bewirkt es und warum ist es so schlecht für Blogs und deren Besitzer?

Nachteil des Attributes

Nun, das ist im Prinzip recht simpel. „nofollow“ einem Link hinzugefügt verhindert, dass Suchmaschinen, welche die Seite gerade „crawlen“ beziehungsweise die Linkpopularität überprüfen.

Dass diese Funktion einen nicht unwesentlichen Nachteil für Blogs hat ist also offensichtlich. Denn um möglichst viele Leser mit einem Blog erreichen zu können ist es wichtig, dass selbiger empfohlen wird. Je öfter dabei der Link zum eigenen Blog auf anderen Webseiten auftaucht desto besser.

Hat man jedoch dieses Attribut als Admin einer Webseite hinter jeden Link gelenkt, so wird dies klar verhindert.

Besonders ärgerlich: Kennt man sich nur halbwegs mit solchen Sachen aus bemerkt man meist nicht, dass einem auf manchen Seiten eine Linkempfehlung nichts nützt.

Ursprüngliche Funktion

Der ursprüngliche Nutzen des „nofollow“-Attributes ist es eigentlich zu verhindern, dass Spammer mit Links in beispielsweise Kommentaren auf fremden Webseiten, eigene Seiten im PageRank pushen und sozusagen den PageRank der Seite ausnutzen, auf welchem sie gerade den Link eingefügt haben.

Da sich kein Admin beziehungsweise Betreiber einer Webseite die Mühe macht, jeden einzelnen Link auf seiner Webseite auf Spam hin zu überprüfen wird bei den meisten Seiten dieses Attribut global geschaltet. Somit ist jeder Link, sprich auch die gut gesonnenen, betroffen. Eine Differenzierung fällt also weg.

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Till hat bereits 171 Artikel auf Blogkollektiv geschrieben.

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