Tschüss Facebook!

3. Januar 2013 | Aktuelles, Blog | Geschrieben von: | 20 Kommentare

Jetzt ist es schon drei Tage her, dass ich Facebook den Rücken zugekehrt habe und noch immer habe ich nicht das Bedürfnis die Seite wieder besuchen zu wollen oder die Befürchtung irgendetwas verpasst zu haben.

Das es so einfach wird hab ich auch nicht gedacht, aber das war es!

Doch warum habe ich das gemacht? Wozu musste ich diesen, für einige Menschen, wagemutigen und unverständlichen Schritt tätigen?

Nun mich hat es zunehmend angenervt unnütze Statusmeldungen, naiven Spam, nervige Kettenbriefe und Informationen, die ich eh nicht über andere Menschen wissen will täglich betrachten zu müssen. Es war für mich nach einer Weile nicht viel mehr als eine Art Spamablage wie bei meinen E-Mails. Und dessen bin ich überdrüssig gewesen.

Obendrein hatte ich, während andere munter ihr Leben öffentlich posteten, ohnehin kaum bis gar keinen Kontakt mehr zu anderen Leuten über die dargebotene Plattform, wie etwa den Chat.

Das einzige, was mich noch auf Facebook hielt, war die Fanseite für diesen, meinen, schönen Blog hier, die aber auch kaum Abonnenten besaß und somit auch nur sehr wenig Traffic für den Blog erbrachte. Diese ist demnach also nun auch eingestellt.

Als letzten Akt ist, wenn auch schon eine ganze Weile her, der Teilen-Button unter jedem Blogeintrag verschwunden, da ich mich einfach so nicht mehr wohl fühlte von wegen Datensammelei bezüglich Facebook, die diese kleine Schaltfläche mit sich brachte.

Was ich mit diesen Worten in diesem Beitrag sagen möchte ist also kurz gesagt, dass ich nicht aus Gründen des „hippen dagegen-seins“ mich von Facebook abgewandt habe, sondern weil es mir schlicht und einfach nicht mehr dort gefallen und mich angenervt hat.

Ich habe so viele unterschiedliche Möglichkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, wenn man denn nur möchte. Dazu zähle ich Twitter, Google+, SMS, WhatsApp, Telefon, E-Mail, Skype… Es ist heutzutage viel zu unwichtig geworden überhaupt mit anderen Menschen wirklich zu reden und sich zu beschäftigen. Da kommt es mir auf das eine, eigentlich sogar ziemlich unnötige, soziale Netzwerk auch nicht mehr an.

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Till hat bereits 171 Artikel auf Blogkollektiv geschrieben.

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