Slender Game – Kostenloses Indie-Horror Spiel

3. August 2012 | Blog, Featured, Gaming | Geschrieben von: | 0 Kommentare

Da hängt man etwas gelangweilt gemeinsam mit ein paar Freunden im Teamspeak ab und klickt übermüdet und unmotiviert im Internet rum, als plötzlich jemand ein kostenloses Horror-Game entdeckt und seine Entdeckung teilt. Das Slender Game.

Normalerweise kann ich solche Spiele überhaupt nicht leiden, es sei denn sie haben eine spannende Story, wie etwa bei Dead Space, wo man einfach wissen möchte wie es ausgeht, aber bei 50 Mb und durch die Langeweile dazu getrieben kann man einfach nicht „nein“ sagen.

Einsam durch den Wald

Also kurz runtergeladen und installiert. Die Tatsache, dass wir bereits Mitternacht hatten sorgt schon für Atmosphäre genug.

Beim Starten des Spieles höre ich wie der Kies unter meinen Schritten knirscht, wie ich über einen Zaun klettere, springe und auf der anderen Seite lande. Ein Klicken und ich blicke durch den Schein einer Taschenlampe auf einen Weg, der durch einen Wald führt bei tiefdunkler Nacht.

Das Spielprinzip bzw. der Auftrag ist klar: Acht Notizzettel wollen in diesem Waldstück gefunden werden. Klingt einfach. Also los marschiert in die Wildnis hinein. Stille umfängt mich. Denn bis auf das Geräusch der eigenen Schritte und ab und zu mal dem Zirpen einer Grille hört man nichts.

Nach kurzer Zeit entdecke ich mit meiner Taschenlampe ein paar Autowracks. Interessiert schau ich mich und, da! Dort hängt tatsächlich ein Zettel!

„Help Me“ steht dort gekrakelt. Schulterzuckend nehme ich den Zettel auf und habe meinen ersten von acht gefunden!

Slender Game - Acht Zettel wollen gefunden werden

Plötzlich ertönt ein tiefer, pochender Klang. Eine bedrohliche Musik, welche mich ein ungutes Gefühl bekommen lässt, was meine Tat den Zettel zu entfernen betrifft. Offenbar habe ich einen schrecklichen Fehler gemacht!

Nervös schaue ich mich um. Entdecke jedoch nichts. Dennoch stampft die Musik weiter wie ein sehr langsamer Herzschlag. Ich entschließe mich meinen Weg fortzusetzen und die restlichen Zettel zu holen. Trotz des unguten Gefühls gespannt darauf, was mich noch so erwartet.

Fazit

Nach dem ich einige Minuten später ohne besondere Vorkommnisse drei weitere Zettel gefunden habe endet mit einem riesen Schrecken plötzlich das Spiel.

Wie genau verrate ich nicht, denn wenn man weiß wie das Spiel endet macht es nur halb so viel Spaß. Tut euch also selber den gefallen und googelt das Spiel vorher besser nicht oder schaut euch keine Videos dazu an, da sonst die Überraschung verdorben ist.

Für kurzweiligen Spaß reicht der eher minimalistische Indie-Schocker aber allemal und der Schreck jeder Runde bleibt auch nach mehrmaligem spielen sehr groß. Viel von Grafik, Spieltiefe und so weiter kann man für 50 Megabyte zwar nicht verlangen, aber das braucht man auch definitiv nicht.

Eine klare Empfehlung für alle, die sich gern mal erschrecken lassen oder Freunde sich erschrecken sehen wollen!

Das Spiel funktioniert auf Windows und Mac.

Links

Geschrieben von

Till hat bereits 171 Artikel auf Blogkollektiv geschrieben.

Keine Kommentare vorhanden. :-/

Hinterlasse ein Kommentar!

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht! Pflichtfelder sind mit einem * markiert.


Erlaubte Benutzung von HTML:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>