Gamescom – Neue Richtlinien für die Akkreditierung

27. April 2012 | Aktuelles, Blog, Featured, Gaming | Geschrieben von: | 0 Kommentare

Die Gamescom. Das Mecca für Spielefans findet auch dieses Jahr wieder statt.

Hunderte Stände und tausende Besucher sorgen für einiges an Aufruhr in den Hallen der Koelnmesse Deutz. Es gibt für Interessierte aber auch für Fachbesucher unzählige Dinge zu sehen, auszuprobieren und die kommenden Trends der nächsten Jahre zu erleben.

Doch nun wurden die Richtlinien für die Akkreditierung geändert, was das Bild der Fachpresse wandeln dürfte.

Für alle, die einen privaten Blog, eine Spielewebseite, Podcasts oder ähnliches betreiben und gerne über die Gamescom dieses Jahr berichten wollen, hier jetzt der große Schock:

Gamescom - Keine Akkreditierung mehr für Privatleute

Aha… Und was bedeutet das jetzt für mich und meine Webseite?

Für alle, die eine Webseite oder eine Tätigkeit dieser Richtung ausführen bedeutet das schlicht und einfach das aus.

Keine Berichterstattung mehr von der Gamescom.

Denn durch das fehlende Zugeständnis einer Akkreditierung hat man nun kein Recht mehr sich für den ersten Messetag anzumelden, der ausschließlich für Fachbesucher gedacht ist. Kostenloses WLAN, Business Area, ein Tag alleine mit der Fachpresse, all das fällt nun für Privatleute und damit unabhängige Berichterstattung vollkommen weg.

Angenommen man möchte einen Livepodcast auf dem Messegelände machen, jemanden interviewen oder ähnliches.

Das muss man nun, wenn das soweit überhaupt möglich ist, inmitten der verschwitzten Leiber der großen Menschenmenge tun, da der Pressetag ja nun gestrichen ist. Außerdem mangelt es natürlich vollkommen an Ruhe um gescheite Aufnahmen machen zu können.

Arbeiten am normalen Besuchertag? Unmöglich!

Nutzen gegen null

Jetzt stell ich mir doch glatt die Frage aus welchem Grund die Veranstalter so etwas machen.

Vermutlich wollte man sich eine gewisse Exklusivität der „großen“ Presse vorbehalten.

Denn in den vorherigen Jahren der Gamescom ging man sehr nachlässig mit Akkreditierungen um und verloste teilweise auch einfach Pressezugänge an Privatleute.

Aber warum sind ausgerechnet Blogger weniger Wert als vollwertige Journalisten?

Einen Blog betreibt man ja nicht, weil man Rechnungen bezahlen muss, sondern aus einer Leidenschaft und Eigeninitiative heraus über diverse Dinge zu berichten.

Und mit gerade diesen unabhängigen Meinungen hat es sich die Gamescom nun kräftig verscherzt!

Liebe Gamescom:

Bitte lasst den Blödsinn sein, lasst die kleineren Leute von nebenan wieder mitspielen und baut stattdessen sinnvollere Regeln für eure Richtlinien ein!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Geschrieben von

Till hat bereits 171 Artikel auf Blogkollektiv geschrieben.

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