Rock am Ring 2012

28. Februar 2012 | Blog, Featured, Musik | Geschrieben von: | 0 Kommentare

Rock am Ring 2012

Ach ja alle Jahre wieder… Na ja für mich nicht wirklich, da ich nun das erste Mal seit 2008 mich für Rock am Ring erneut begeistern kann. Die Jahre dazwischen gab es immer Mal wieder finanzielle Nöte, soziale Verhinderungen oder so ähnlich, die mich davon abhielten mir fest vorzunehmen die 3 Tage zu überstehen. Wobei. Mit Vorbereitung und „Nachbereitung“ (sprich: ausschlafen) beläuft sich das eher auf eine Woche.

Wie dem auch sei. „Überstehen“ ist vielleicht eher eine humoristische Übertreibung. Ich freue mich sehr darauf, die 3 Tage zu zelten und mit meinen Freunden gute Musik genießen zu können, in einer einzigartigen Atmosphäre bzw. Kulisse mein Unwesen zu treiben und natürlich in (nach besten Hoffnungen) brütender Hitze ein kühles Bierchen zu genießen. All das können zwar andere Festivals auch, aber nur dieses hat doch einen ganz eigenen Flair zwischen Eifel, Rennstrecke und international bekannten Bands. Und ich bin froh eine der letzten Karten für das bereits ausverkaufte Spektakel ergattert zu haben.

Auf die Bands jedenfalls, auf die ich mich besonders freue, möchte ich nun etwas eingehen. Zumindest auf ein paar davon. Die volle und aktuelle Liste der Bands wäre jetzt zu umfangreich, wobei mir einige auch überhaupt nichts sagen. Man kennt das ja.

Die Toten Hosen

Die Toten Hosen

Ouh ja! Besonders weil ich 2008 das letzte Mal da war, wo die Hosen ebenfalls Headliner waren freut es mich sie auch dieses Jahr wieder zu sehen. Nicht nur weil es meine Lieblingsband ist, sondern auch, weil sie es jedes Mal schaffen die Center Stage in eine Art Theaterbühne zu verwandeln. Da wird gelacht, geweint, geklettert, gesoffen und natürlich eine Menge Musik gemacht. Bis spät in die Nacht. Meiner Meinung nach schafft es niemand anders als diese Gruppe solche eine Nähe zum Publikum zu erzeugen, dass sich selbst der bemitleidenswerte Typ in der hinterletzten Reihe noch hautnah mit ihr verbunden fühlt.

Dies geschieht nicht zuletzt weil Campino, der Frontmann der Band, für so viel Action sorgt, sondern weil man auch einfach merkt, dass sich das Kollektiv der Band merklich ins Zeug legt. Bleiben wir mal beim Beispiel Campino. Der ist 2008 mit Gipsfuß aufgetreten und wenn man mal ehrlich reflektiert: Welche andere Band mit diesem Bekanntheitsgrad hätte sowas getan?

Ich bin jedenfalls gespannt was dieses Jahr wiedermal an sympathischen Aktionen (un-)vorhergesehen eintreten. Crowd Surfing, Tanzeinlagen und aufs Bühnendach klettern gehören ja schon Standartrepertoire und sind beinah langweilig geworden. Obwohl… Wohl eher doch nicht. Ohne das würde man wohl vieles vermissen.

Enter Shikari

Enter Shikari

Wohl durch ihr neues Album mit dem Namen: „A Flash Flood of Colour“ motiviert sind dieses Jahr auch eine Band aus England  dabei, die ich relativ gerne höre, wobei mir aber auch nicht jedes Lied gefällt. Die doch etwas seltsame Mischung aus elektronischen Klängen (wie etwa Techno) und Death Metal ist stark geschmacksabhängig und variiert von Lied zu Lied. Wer mal in eines reinschnuppern möchte, dem empfehle ich „Sorry You’re Not A Winner“ oder „Juggernauts“.

Beides nicht schlecht und gehören zu meinen Lieblingsliedern. Ich hoffe auch, dass die Band nicht zu sehr Einfluss von ihrem neuen Album nimmt und lieber mehr altes Zeugs spielt. Klingt auch etwas besser.

Tenacious D

Als ich sah, dass Tenacious D zu Rock am Ring kommt, musste ich die Zeile drei mal lesen. Beim ersten Mal habe ich  zunächst mit den Achseln gezuckt und dann gestutzt, beim zweiten Mal ist mir die Kinnlade runtergefallen und beim dritten Mal hab ich erst wieder angefangen zu atmen. Kyle Gass und Jack Black bei Rock am Ring? Das kann ja nur gut werden!

Wo ich eben von Theater auf der Bühne sprach, so kann man gut behaupten, dass diese beiden Jungs wohl das ähnliche im Sinn haben. Ich bin mal gespannt, ob bei etwa dem Lied „The Metal“ auch so ein verkleideter Typ auf die Bühne kommt.

Die Lieder sind übrigens absolute Ohrwürmer, sehr einfach zum mitsingen und so gespickt mit Flüchen und ähnlichen derben Ausdrücken, dass jeder Bibelkreis wohl kollektiven Selbstmord begehen würde. Also genau das Richtige!

Skrillex

Skrillex
Ja auch ich höre Dubstep. Nicht weil es irgendwie momentan „hip“ ist, sondern weil ich das schon seit etwa zwei Jahren tue und mir ganz gut gefällt. Skrillex fällt darunter. Wenn auch genretechnisch fehl am Platze, so tut das doch der zu erwartenen Stimmung kein Abbruch.

Ich hätte mir zwar eher gewünscht Deadmau5 dieses Jahr endlich mal live genießen zu können, aber Skrillex ist im Gegensatz dazu auch nicht schlecht.

 

Killswitch Engage

Killswitch Engage

Auf diese Band freue ich mich ebenfalls wie ein Schneekönig. Auch wenn ihr letztes Album nun schon 2 Jahre her ist, so haben sie hoffentlich nicht vergessen eine nach verschüttetem Bier und ungewaschenen Leibern müffelnde Meute zum kochen zu bringen! Pogo- und Moshpits sind quasi vorprogrammiert und man hat bei Stücken wie etwa „Rose of Sharyn“ oder „This Is Absolution“ Zeit, sich nach herzenslust auszupowern.

Es wird der absolute Hammer…

Fazit

Ich muss mich echt zwingen hier langsam einen Schlussstrich zu ziehen. Ich hab noch so viel zu schreiben, was ich von den ganzen Bands halte und wie sehr ich mich darauf freue dabei zu sein. Aber dann würde dieser Beitrag absolut kein Ende mehr nehmen. Ich bin jetzt schon bei 850 Wörtern…

In den kommenden Monaten werde ich noch weitere Artikel rund um das Festival veröffentlichen, wie etwa eine Vorbereitungsliste, die euch vielleicht auch nützlich sein könnte.

Man merkt mir jedenfalls an, wie aufgeregt ich bin und wie sehr ich mich auf das Festival freue.

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