Gigaset Elements Safety Starter Kit – Testbericht

17. November 2014 | Android, Apps, Blog, Hardware, iOS, Software, Testberichte | Geschrieben von: | 0 Kommentare

In diesem Beitrag möchte ich euch das Gigaset Elements Safety Starter Kit vorstellen, welches laut Herstellerangaben „mehr Sicherheit und viele neue Möglichkeiten bietet“. Ob dies der Wahrheit entspricht oder doch eher nur PR-Gewäsch ist, konnte ich die vergangenen Wochen testen und in diesem Bericht für euch zusammenfassen.

Das Gigaset Elements System ist ein individuelles erweiterbares Hausüberwachungssystem mit Smartphone-Unterstützung. Mein Testpaket, welches ich erhalten habe, besteht aus dem Safety Starter Kit mit den Modulen „Base“ (Basisstation), „Motion“ (Bewegungssensor) und „Door“ (Türsensor). Außerdem erhielt ich noch zusätzlich ein kleines Paket mit dem Modul „Window“ welches ein Fenstersensor ist.

Gigaset Elements Safety Starter Kit

Mit solchen Modulen lässt sich das Starter Kit beliebig erweitern. Meiner Meinung nach ist das Basispaket aber schon von Haus aus sehr gut ausgestattet. Die Verpackung wirkt hochwertig und es liegen ausführliche Bedienungsanleitungen den Paketen bei. Besonders positiv zu bemerken ist das Montagematerial, dem es an nichts fehlt. Bei der Montage hat man die Wahl, ob man die Sensoren auf Oberflächen klebt oder verschraubt. Neben den Klebestreifen, welche im Paket doppelt vorhanden sind falls man die Sensoren mal umhängen möchte, befinden demnach auch passende Schrauben und Dübel.

Alle Bauteile sind sehr gut verarbeitet und durchdacht worden. Die Basisstation hat beispielsweise eine kleine Verriegelung am Stromanschluss, damit sich der Stecker nicht heraus arbeiten kann. Der LAN-Anschluss ist dabei gut und leicht erreichbar. Ist alles angeschlossen kann man die Basisstation mit einem Gehäusedeckel komplett verschließen.

Aber genug von der Basisstation und kommen wir nun zu den einzelnen Sensoren: Jeder Sensor muss bei der Einrichtung per Knopfdruck mit der Station gekoppelt werden. Ich habe die Basisstation anschließend bei mir im 3. Stockwerk unter dem Dach platziert und der Türsensor hat trotzdem keinerlei Empfangsprobleme, obwohl er im Erdgeschoss an der Türe befestigt ist.

Gigaset Elements Safety Starter Kit

Der Bewegungssensor „Motion“ ist schnell eingerichtet. Mit dem Einlegen einer, der Verpackung beiliegenden, Batterie ist der Sensor auch schon betriebsbereit. Nun muss man lediglich entscheiden ob man ihn kleben oder lieber mit Dübeln an der Wand befestigen möchte. Ich habe ihn mit den beiliegenden Klebestreifen einfach auf die verputzte Wand geklebt.

Am Anfang war ich sehr skeptisch, ob der Sensor bei jeder Bewegung auslöst, wegen meinen Katzen im Haus. Es hat sich aber herausgestellt, dass der Sensor sehr gut abgestimmt ist. Läuft eine Katze durch den Flur passiert nichts, sobald aber eine Person sich nur ganz leicht bewegt, löst der Bewegungssensor sofort aus.

Der Fenstersensor „Window“ ist genau wie der Bewegungssensor mit einer beiliegenden Batterie einfach und schnell ausgerüstet. Mit dem Klebestreifen schnell an den Fensterrahmen befestigt und fertig. Der Türsensor „Door“, wird einfach über der Türklinke angebracht.

Kommen wir zur App, die es kostenlos für Android und iOS gibt. Beim ersten Start der App öffnet sich ein Einrichtungsassistent, mit dessen Hilfe man Schritt für Schritt ein Konto erstellt und die Anlage anschließend auf sein Konto registriert. Nach der Registrierung werden die einzelnen Sensoren benannt und eingestellt.

Gigaset Elements Safety Starter Kit

Dank des Assistenten kann man bei der Einrichtung der Sensoren nicht viel falsch machen.  Mit vielen Bildern wird man hier angeleitet. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist der Türsensor. Bei der Einrichtung wird man aufgefordert die Türe zu schließen und den „OK“-Knopf zu betätigen. Danach einmal die Türe öffnen und nochmals mit „OK“ bestätigen. Abschließend wird ein kleiner Test durchgeführt und das war es dann auch schon.

Viele werden sich sicher fragen wie gut diese Sensoren eigentlich sind. Getrieben von der selben Frage, machte ich eigene, kleinere Tests. Mein erster Gedanke war: „Wenn ich die Tür ganz langsam und vorsichtig öffne, bemerkt der Sensor das bestimmt nicht.“ Dies gelang mir jedoch nicht, egal wie vorsichtig ich dabei gewesen bin.

Bei einem verfügbaren Update für die einzelnen Sensoren meldet die Gigaset Elements App dies auch zuverlässig. Um ein Update einzuspielen muss man als erstes das Update bestätigen und danach den betreffenden Sensor einmal mit dem, am Gehäuse befindlichen, Knopf auslösen. Danach kommt eine Bestätigung und eventuell muss man den Sensor neu einrichten.

In der Software gibt es drei verschiedene Modi, die zusätzlich noch einstellen kann:

ALARM Zuhause = Bewegungen und Aktionen werden registriert aber nicht als Push Nachricht auf dem Smartphone angezeigt.

ALARM Individuell = Ist wie der vorige Alarm, aber man kann ihn nach seinen Bedürfnissen einstellen.

ALARM Außer Haus = Bewegungen und Aktionen werden registriert und direkt mir einer Meldung „Verdacht auf Einbruch“ auf dem Smartphone gemeldet.

Ein weiteres, nettes Feature ist die Kontaktliste mit der man mehrere Smartphones registrieren kann. Mit der „Homecoming“-Funktion, wird man dann mit der Mitteilung „Jemand ist nach Hause gekommen“ benachrichtigt, sobald ein solches, registriertes Gerät das Haus betritt.

Das Gigaset Elements Safety Starter Kit ist beliebig erweiterbar. Hier stehen eine Bandbreite von Sensoren, Kameras und sogar einer Sirene zur Verfügung. Die Tür- und Fenstersensoren kosten dabei etwa 40 Euro pro Stück. Ob ich mein System noch mit der Kamera für rund 150 Euro erweitere kann ich momentan noch nicht sagen. Eventuell geht der Preis noch auf 100 Euro runter dann wäre es für mich eine sehr gute Option. Die anderen Sensoren sind ihr Geld aber auf jeden Fall wert.

Ich persönlich bin restlos begeistert von dieser Anlage und kann es jedem, der sich eine intelligente Überwachungsanlage für sein Zuhause wünscht, nur empfehlen!

Mein Testpaket wurde mir kostenlos von Blogabout.it zur Verfügung gestellt.

Geschrieben von
Michael

Michael hat bereits 6 Artikel auf Blogkollektiv geschrieben.

Keine Kommentare vorhanden. :-/

Hinterlasse ein Kommentar!

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht! Pflichtfelder sind mit einem * markiert.


Erlaubte Benutzung von HTML:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>