Das Nexus 7 kaufen oder besser nicht? - Teaser

Das Nexus 7 kaufen oder besser nicht?

11. September 2012 | Aktuelles, Android, Blog, Featured, Hardware | Geschrieben von: | 0 Kommentare

Nun gibt es das Nexus 7 ja bereits einige Zeit im Google Play Store und auch bei Saturn und Media Markt im Regal.

Nachdem jetzt auch der Hype über dieses Gerät etwas abgeklungen ist kann man mal nüchtern analysieren, ob es sich lohnt ein Exemplar zu erstehen und in den Alltag zu integrieren oder eben nicht.

Nutzenbarkeit und Arbeiten mit einem Tablet

Stellt sich natürlich zunächst die Frage: “Brauche ich ein Tablet?”

Nun das kommt ganz drauf an, wo die eigenen Bedürfnisse liegen.

Fakt ist jedenfalls, dass sich mit einem Tablet einige Dinge wesentlich effizienter und schneller erledigen lassen, als mit einem Laptop, ist aber dennoch kein Ersatz dafür.

Will man längere Texte tippen hört der Nutzen eines Tablets meist schon auf. Da können auch Tastatur-Dockingstationen nichts mehr dran bessern.

Warum nicht? Ein Tablet, egal ob Android oder iOS, ist durch das Betriebssystem auf einige bestimmte Inhalte beschränkt. Es gibt zwar einige Office Applikationen, welches es vereinfachen mit Texten oder Tabellen umzugehen, aber ein vollwertiges Office-System auf einem PC oder Mac kann es (noch?) nicht ersetzen.

Die kommende Generation von Hybrid-Tablets mit Windows 8 könnte aber dagegen eine Art frischer Wind sein, der effizientes Arbeiten neu definiert.

Ein Tablet ist also demzufolge ein reines Gerät zum konsumieren von Inhalten. Nicht mehr und nicht weniger.

Spiele, Musik, Filme, Bücher alles handlich verpackt in wenigen Zoll eines tragbaren und berührungsempfindlichen Displays. Das sind die wahren Stärken dieser kleinen Rechenmaschinen.

Das Nexus 7

Und so findet auch das Nexus 7 seinen Platz. Zu Recht kann man meinen, angesichts dieser Leistungsmerkmale für einen so guten Preis. Viel Tablet für wenig Geld.

Das erste Tablet von Google, gefertigt von ASUS, ist grundverschieden vom iPad aus dem Hause von Apple, was beide Geräte auch nicht miteinander vergleichbar macht. Viele begehen den Fehler trotzdem.

Das fängt schon bei der Größe des Displays an.

Natürlich ist eine höhere Auflösung auf eine größeren Fläche besser, aber auf den Formfaktor kommt es aus meinem Blickwinkel her an. Das neue iPad hat bei seine 10 Zoll eine Form, die einem Seitenverhältnis von annähernd 4:3 entspricht. Eher ziemlich ungünstig beim anschauen eines Kinofilmes.

Große Schwarze Balken am oberen und unteren Rand sind die Folge.

Beim Google-Tablet dagegen ist das Seitenverhältnis nahezu perfekt. Dank der Auflösung von 1280 x 800 Pixeln ist es beinahe an dem 720p Standartformat dran, welches 1280 x 720 Pixel beträgt.

Das Google Nexus 7 macht einfach vieles richtig, wo andere versagen. Das haben auch viele Techblogger erkannt und so habe ich bereits mehrere Blogs gelesen, die mittlerweile ihr iPad liegen lassen und stattdessen zum Fummelbildschirm von Google greifen.

Doch auch das Nexus 7 ist leider nicht ohne Makel. Maximal 16 Gb, nicht erweiterbarer Speicher weil ein Micro-SD Slot fehlt, kein MHL und Internet ausschließlich per WLAN.

Wobei letzteres, genau wie eine fehlende Kamera auf der Rückseite für mich eher nebensächlich, für viele aber essentiell sind. Auch hier greift erneut der persönliche Geschmack.

Meine Meinung

Zugang zum mobilen Internet wäre zwar eine schöne Option gewesen, aber für mich persönlich keine Sache, der ich hinterher trauere. Habe ich Lust auf Internet unterwegs benutze ich entweder direkt mein Smartphone oder nutze selbiges als Hotspot.

Ansonsten fallen mir viele Verwendungszwecke für das Nexus 7 von Google ein. Unterwegs Filme gucken, großformatig und bequem im Internet surfen, Feeds lesen, spielen sind da nur ein paar der Kaufgründe. Man könnte prinzipiell viele Dinge, die ich bereits jetzt mit dem Smartphone erledige, auslagern und auf dem größeren Bildschirm genießen.

Doch ein absoluter Hauptgrund für die Anschaffung dieses Gerätes wäre für mich, das Tablet mit meiner Spiegelreflexkamera verbinden zu können. Ob als externer Monitor, Speicherablage oder um anderen die fertigen Bilder zu präsentieren. Mit ein wenig Bastel- und Trickserei eine durchaus interessante Alternative!

  • inspiriert von Timotime – Link
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